Wie alles begonnen hat
Mein Weg in die Technik hat nicht erst mit der Ausbildung begonnen, sondern schon als Kind.
Mit etwa 3 Jahren habe ich begonnen, am PC meiner Großmutter zu sitzen und sie bei der Arbeit zu imitieren. Ich hatte keine Ahnung, was ich eigentlich tat – aber ich wusste: dieses Gerät fasziniert mich.
Mit 8 Jahren bekam ich mein erstes Handy, weil ich am Land wohnte und erreichbar sein sollte. Für mich war es natürlich mehr als nur ein Telefon – es war ein kleines Stück Technik, das mich total begeistert hat.
Mit 9 Jahren folgte dann mein erster eigener PC. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich zum ersten Mal wirklich „meine“ Maschine, mit der ich herumprobieren, spielen und lernen konnte.
Mein erstes richtiges Technik-Projekt kam mit 10 Jahren:
Ein Freund der Familie hatte damals einen PC mit Top-Hardware, der nicht mehr funktionierte. Er wusste, dass ich technikbegeistert war, und sagte zu mir:
„Wenn du ihn reparierst, dann gehört er dir!“
Für mich war das wie Weihnachten und Geburtstag in einem. Ich begann sofort zu tüfteln und stellte irgendwann fest, dass der Lüfter defekt war bzw. an der Stelle, an der er befestigt war, abgebrochen war.
Meine Lösung war aus heutiger Sicht primitiv, aber effektiv: Ich befestigte den Lüfter wieder so gut ich konnte und legte den PC zur Sicherheit seitlich hin, damit er nicht noch einmal herunterfallen konnte. Am Ende funktionierte das System – und der PC gehörte mir.
Das war der Moment, in dem für mich klar wurde:
Technik ist nicht nur spannend – ich kann sie auch verstehen und beeinflussen.
Ab da begann Schritt für Schritt meine Reise in die Welt der Computer, Spiele und später der Softwareentwicklung.
Vom Zocker zum Coder
Wenn ich ehrlich bin: Alles hat mit Games angefangen. Stundenlange Sessions, Open-World-Welten, komplexe Systeme – und irgendwann kam die Frage:
„Wie bauen die das eigentlich?“
Aus dieser Neugier wurde mit der Zeit etwas Ernstes: Ich wollte nicht nur spielen, sondern selbst Dinge entwickeln, die andere Menschen nutzen.
Aus dem Kind, das PCs repariert und Games sucht, wurde jemand, der verstehen will, wie Systeme funktionieren – technisch, logisch und strukturell.
Heute arbeite ich als Softwareentwickler und baue Anwendungen, Webseiten und Tools, die Probleme lösen, Abläufe vereinfachen und im besten Fall sogar Spaß machen.

Warum mich Softwareentwicklung so fasziniert
Was mich an der Softwareentwicklung begeistert, ist die Kombination aus Logik und Kreativität.
Auf der einen Seite gibt es klare Strukturen, Algorithmen, sauberen Code und technische Herausforderungen. Auf der anderen Seite geht es darum, Oberflächen ansprechend zu gestalten, Nutzer zu verstehen und Ideen in etwas Greifbares zu verwandeln.
Dabei arbeite ich unter anderem mit:
- C# und .NET – für Desktop- und Business-Anwendungen
- Webtechnologien wie HTML, CSS, JavaScript und modernen Frameworks
- Datenbanken – um Informationen sinnvoll zu speichern und auszuwerten
- KI-Tools – um Prozesse zu beschleunigen und neue Möglichkeiten zu nutzen
Lernen als Dauerzustand
In der IT-Branche gibt es keine Endstation. Technologien entwickeln sich permanent weiter, neue Frameworks kommen, alte Ansätze verschwinden.
Deshalb sehe ich Lernen nicht als Phase, sondern als festen Teil meines Alltags.

Ich arbeite regelmäßig an Lern- und Privatprojekten, teste neue Technologien, baue Prototypen und probiere Ideen aus. Viele dieser Projekte findest du in meinem Portfolio – sie zeigen meinen aktuellen Stand, aber auch meinen Weg.
Wohin die Reise geht
Langfristig sehe ich meinen Weg in der Technik vor allem in folgenden Bereichen:
- Noch tiefer in komplexe Systeme und Architektur eintauchen, um robuste, skalierbare Anwendungen zu entwickeln, die mehr sind als nur „funktionierender Code“.
- Mein Wissen im Softwarebereich insgesamt deutlich ausbauen – von sauberer Architektur über Best Practices bis hin zu modernen, praxisnahen Technologien.
- KI, Automatisierung und intelligente Tools stärker einbinden, damit Software Prozesse nicht nur abarbeitet, sondern aktiv mitdenkt und unterstützt.
- Die Unreal Engine intensiver nutzen – mit Fokus auf Animationen, CGI und 3D-Games wie Shootern, um eigene interaktive Welten zu erschaffen.
- Mit Krita in Zeichnung und Animation einsteigen, um kleine Sketches, Charaktere und Mini-Animes zu erstellen und Technik mit visueller Kreativität zu verbinden.
- Eigene größere Softwareprodukte und langfristig auch ein eigenes Game veröffentlichen, die meinen Stil widerspiegeln: technisch solide, durchdacht und mit Liebe zum Detail.
Das ist kein fixer Endpunkt, sondern eher eine Richtung. Wie sich dieser Weg genau weiterentwickelt, wird sich zeigen – und vermutlich bekommt dieser Abschnitt irgendwann seinen eigenen Fortsetzungs-Blogpost.

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